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Wenn der Bilderrahmen dekorativ sein soll: Passepartouts mit Rillenschnitt

Es gibt Einrahmungen, die eher verspielt daherkommen können und sollen. Spielerisch kann natürlich der Bilderrahmen selbst sein in Richtung von stärkerer Bilderleisten-Profilierung, Perlleistenschmuck und besonderer Farbgestaltung der Rahmenoberfläche. Allerdings kann man natürlich auch -bei Papierarbeiten, Grafik, Zeichnungen- das Passepartout mit ins Spiel bringen. Hebt man nicht auf üppige Passepartoutverzierungen ab und tendiert eher zum diskreteren Spiel, so bietet sich ein sogenannter Rillen- oder auch V-Schnitt an. Den beherrscht jeder gute Einrahmer -bzw. heutzutage sein guter Passepartoutautomat. Hierbei wird - neben der Passepartout-Facette im eigentlichen Innenausschnitt zum Bild hin- ein Kerbschnitt eingebracht, der (vom Bild aus gesehen) etwas weiter aussen positioniert ist. Er funktioniert auch als eine Art Hilfslinie, die nun den äußeren Passepartout-Raum stärker gliedert. Der Kerbschnitt hat allerdings im Gegensatz zur -beispielsweise mit einem speziellen Farbstift gezogenen- tatsächlichen Linie die Eigenart, je nach Lichteinfall auf den Bilderrahmen durch Schattenfall zu changieren und gibt so der Einrahmung etwas Besonderes. Je nach grafischer Gliederung des zu rahmenden Bildobjektes sind durchaus auch Passepartouts mit mehreren derartigen Rillenschnitten darstellbar.

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