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Spagl relativiert Pläne für Holz-Bilderrahmen
Im Gespräch hat der Geschäftsführer der traditionsreichen deutschen Bilderrahmen- und Bilderleistenfirma Spagl, Heinz Pernpointner, die gemeldeten Pläne zur Verbesserung der Rahmen-Ökobilanz relativiert. Es sei nicht - wie gemeldet - beabsichtigt, kurzfristig alle für die Herstellung von Bilder-Leisten verwendeten Exoten-Hölzer durch heimische, nachwachsende zu ersetzen. Wohl bleibe das ein Ziel für die Fertigung aller Spagl Holz-Bilderrahmen, kurzfristig sei bei einigen Bilderleisten aber eine Umstellung von Rahmenhölzern wie z.B. Ayous, Ilomba, Abachi auf Bilderrahmenholz wie Fichte-Tanne, Ahorn oder Aspe nicht realiesierbar, weil einfach bestimmte Bilderrahmenoberflächen auf neuen Hölzern noch nicht in gleichbleibender Rahmenqualität umsetzbar seien. Auch der bekannte Marken-Wechselrahmenhersteller Nielsen (Weltmarktführer bei Alurahmen) hatte im Sommer angedeutet, Tests in Richtung eines "Öko-Bilderrahmens" zu machen. Allerdings sei das Echo bei den kleinen Einrahmern und Rahmenhändlern bisher auch noch nicht sehr ermutigend, was wir vom Rahmenwerk nicht verstehen und was wir etwas enttäuschend finden. Wir hoffen sehr, trotz Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2009 wieder mehr von Nielsen darüber zu hören, was bei ihnen in Richtung auf die Ökobilanz von Holz-Bilderrahmen verbessert werden kann.

