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Über Wechselrahmen
| Zu uns in den Einrahmungsbetrieb kommen sehr regelmässig Kunden mit dem Satz" Ich hätte gern einen Wechselrahmen" und meinen damit keineswegs einen Alu-, Holz- oder Kunststoffwechselrahmen (wie der Wortbestndteil "-rahmen" nahelegt) sondern wie selbstverständlich einen rahmenlosen Bildhalter. Dieser besteht meist aus einer kantengeschliffenen und polierten Glasscheibe vorn und einer durch vernickelte Klammern gehaltene Hartfaserplatte hinten. Als Marktführer kann hier heute die Fotozubehörfirma Hama gelten. Das nächstweniger schlichte Rahmenprodukt ist der Kunststoffwechselrahmen. Schlicht ist diese Wechselrahmenart vor allem durch den traditionell sehr günstigen Preis. Der fusst in der Herstellung der Rahmenleisten, Gussprodukten, durchgefärbt oder mit Folien kaschiert aus billigen Rohstoffen und in sehr kostengünstigen Verfahren hergestellt. Stabilitätsgrenze ist die Rahmengröße von 70x100cm. |
Wechselrahmen aus Aluminium sind die robustesten Wechselrahmen von allen. Da auch kleine Aluminium-Rahmenleisten, zu Profilen gepresst, eine relativ hohe Eigensteifigkeit mitbringen, lassen sich auch mit optisch minimalen Bilderleisten stabile Wechselrahmen ansehnlicher Rahmengrössen bauen. Holzwechselrahmen haben oft ein Stabilitätsproblem, da die meisten Holzbilderleisten nicht in der Lage sind, die Klammern einer sich einhakenden Drehfeder aufzunehmen und sich so selbst zusammen zuhalten. Deswegen sind schmale Bilderleisten (mit der Ausnahme von Halbe Rahmen) nur für kleine Wechselrahmen geeignet und deswegen beim Holzwechselrahmenangebot auch eher mittelbreite bis breite Bilderleisten angesagt, die eine gute rahmenformatbezogene Eigensteifigkeit mitbringen und sich nicht direkt beim ersten unbedachten Anfassen verbiegen.
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