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Klares Bilderrahmenglas + Glanzfoto = Newton

Der gute Einrahmer weiss viele Dinge, die dem Rahmenlaien möglicherweise ein Leben lang verborgen bleiben. Sonst hätte er ja auch keine Existenzberechtung als Rahmenfachmann. Oder sie als Rahmenfachfrau, gell. Und da sind ja denn erst einmal auch die Grenzen der Leistungsfähigkeit eines Bilderrahmen-Shops zu sehen -bis das dokumentierte Wissen zu Bilderrahmen und Einrahmungen wächst und der leichte Zugriff darauf. Anlass für diese Zeilen ist der Anruf eines empörten Rahmenlaien, der einen Bilderrahmen bei uns gekauft hatte und in dem sich nun, nach Einlegen seines Glanzfotos, rundum am Rand hässliche Stellen zeigten, die den Eindruck machten, als sei Feuchtigkeit zwischen Bilderglas und Foto gelangt. Tatsächlich sind diese sogenanten newtonschen Effekte zwischen zwei Glanzoberflächen auf den ersten Blick shocking, der Rahmenlaie denkt: jetzt isses kaputt, mein Bild. Tatsächlich gibt es keinen Grund für den Fotofreund, sich zu sorgen oder gar den Bilderrahmenlieferanten anzuspitzen: das Phänomen verschwindet, wenn man das Foto wieder ausrahmt, manchmal hilft es sogar schon, wenn man bei Wechselrahmen den Druck der Andruckfedern verringert oder eine andere Rahmenrückwand wählt. Da das Wiederausrahmen nun nicht die rechte Empfehlung sein kann für jemanden, der ja gerade einen schönen Bilderrahmen um sein anspruchvolles Foto möchte, hier noch weitere Hilfe vom Bilderrahmen-Insider: Im Vorfeld sollten Sie überlegen, wie wichtig Ihnen Ihr Foto auf lange Sicht ist. Fotos direkt hinters Bilderglas gequetscht tendieren zum Wellen, was den optischen Genuss gerade bei sensiblen Bilddarstellungen schmälert (und was später unter Umständen schwer zu beheben ist), Fotooberflächen können -bedingt durch Schwitzprozesse zwischen Bilderglas und Fotoobjekt- Flecken bekommen und worst case: festpappen...was wir als Einrahmungsfachleute regelmässig erleben. Und das ist dann Sache für einen Fotorestaurator -wenn der noch helfen kann. Für ersetzbare Gebrauchsfotos kann der Rahmenkunde sich behelfen -so er eben auch das Bild-Wellen in Kauf nimmt, indem er sich ein sog. Antireflexglas besorgt für seinen Rahmen. Die aufgerauhte Oberfläche verhindert newtonsche Ringe. Allerdings sollte der Bilderrahmenlaie beachten bei seiner Bestellung, ob sein Lieferant ihm einseitig oder beidseitig mattiertes Glas liefert; ist es beidseitig mattiert, hat man eben auch nach aussen diese mattierte "entspiegelnde" Wirkung, die allerdings für viele Bildobjekte (und ganz sicher für alle glänzenden Fotos) eine gruselige Nebeloptik erzeugt. Professionelle Lösungen sind der Einsatz von Passepartout oder -so man die Vergrösserung der Bilddarstellung mittels Pasepartoutrand nicht möchte, der Einsatz von Abstandleisten, die Luft geben zwischen Bild und Bilderglas: Stichwort Objektbilderrahmen. Auch und gerade hierbei sollte der Rahmenkunde sein Foto aufziehen lassen gegen Wellenbildung -was aber, so es sich um Kunstfotos handelt, der Mitwirkung des Künstlers bedarf -der sollte unbedingt mit dieser Kaschierungsmassnahme einverstanden sein, weil das strenggommen ein Eingriff in seinen künstlerischen Gestaltungswillen ist.

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