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Konservatorische Kriterien zur Auswahl von Bilderrahmen

Im Gesundheitsbereich heißt es: "Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker". Ähnlich sollte es in Sachen guter Einrahmungen auch lauten: "Fragen Sie Ihren guten Facheinrahmer oder Restaurator". Aber Spass beiseite. Oft geht es beim Rahmenkauf um Offsetdrucke oder Gebrauchsfotos, die keinen Sammler- oder Ewigkeitswert haben. Geht es aber um wertvolle Grafik, Zeichnungen oder Bilder, sollte auch der Rahmungslaie ein paar Gesichtspunkte beachten, bevor er zur Bilderrahmen-Bestellung schreitet. Nach heutigem, guten Standard sollte Grafik und Zeichnung niemals so gerahmt werden, dass Glas dirkt auf dem Rahmungsobjekt aufliegt (Lösungen: Passepartout; oder einfach Kartonauflagen ohne Ausschnitt in Verbindung mit Bilderrahmen, die eine Abstandleiste eingebaut haben). Gern zeigt man heutzutage auch Kunst-Blätter komplett d.h. Bildteil incl. Papierrand, um durch Rahmenabdeckung mögliche Lichtkanten zu verhindern. Passepartouts und Auflagekartons müssen für Originale immer im "Museumsstandard" gewählt werden, d.h. sie müssen sowohl säurefrei als auch alterungsbeständig sein (d.h. diesen Säuerfereiheitsstatus auf sehr lange Sicht beibehalten können). Ein besonders heikles Kapitel ist die Bildbefestigung. Während der Einsatz von Klebestickern oder auch die Kaschierung mit Doppelseitsklebefolien bei Gebrauchs-Fotos und Plakaten unkritisch zu sehen sind, ist ihr Einsatz bei guten Sammelstücken absolut tabu. Hier gelten strikt die Grundsätze von Unschädlichkeit und Reversibilität. Das heisst, es dürfen auch hier nur säurefreie und alterungsbeständige Materialien zum Einsatz kommen die dazu -streng genommen- absolut rückstandsfrei wiederablösbar sein müssen (z.B. Klebefälzel aus Japanpapier).

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